gbs-Sommerforum

EVOLUTIONÄRER HUMANISMUS 2.0

26. - 28. Juni 2020

GEMEINSAM ZUR ERKENNTNIS

Aufklärer gesucht!

60 Jahre nach Julian Huxleys Der Evolutionäre Humanismus und 15 Jahre nach Michael Schmidt-Salomons Manifest des Evolutionären Humanismus ist es an der Zeit, um zurück- und voranzublicken. Wo steht der evolutionäre Humanismus heute? Wie kann er seinem Anspruch als globale Leitkultur der Zukunft in Theorie und Praxis gerecht werden? 

Um diese Fragen zu beantworten und Schlüsse für die weitere Arbeit der Giordano Bruno Stiftung zu ziehen, brauchen wir dichWir suchen herausragende Studierende, Doktoranden, Postdocs und Young Professionals aus allen Fachbereichen, die sich mit den Idealen des evolutionären Humanismus identifizieren und motiviert sind, diese zu entwickeln, zu verbreiten und zu verteidigen. 

Ort

Oberwesel am Mittelrhein (Stiftungssitz)

Zeit

Fr, 26. Juni – So, 28. Juni 2020

Begleite uns ins malerische Mittelrheintal, wo du gemeinsam mit anderen jungen Menschen die Chance hast, dich aktiv in die Arbeit eines der erfolgreichsten aktivistischen Thinktanks Deutschlands einzubringen und mit deinen Ideen die Zukunft des evolutionären Humanismus zu gestalten.

Du fühlst Dich angesprochen? Sende uns bis zum 8. Mai deinen Lebenslauf und ein kurzes Motivationsschreiben (200-400 Worte), in dem du auf blinde Flecken bzw. ungenutzte Potentiale des evolutionären Humanismus eingehst, deine Ideen für seine Zukunft skizzierst und darlegst, welchen Beitrag du zu ihrer Umsetzung leisten könntest.

 

Das Programm

Fr, 26. Juni

Im Rheintal angekommen, werdet ihr vom Bahnhof zum Stiftungssitz gebracht. Dort habt Ihr die Möglichkeit, euch gegenseitig kennenzulernen. Nach einem Imbiss wird Dr. Michael Schmidt-Salomon, Vorstandssprecher der gbs, mit einem Vortrag über die Bedeutung des evolutionären Humanismus das Forum eröffnen. Im weiteren Verlauf des Abends könnt ihr ihm und anderen Mitarbeitern der Stiftung alle Fragen stellen, die euch zur gbs, ihrer Arbeit, Philosophie und der Geschichte des Evolutionären Humanismus auf der Seele brennen.

Sa, 27. Juni

Das Kernstück des Forums.  Aufbauend auf den Informationen und Eindrücken des vorangegangenen Tages entwickelt ihr gemeinsam in wechselnden Teams Ideen, wie der Evolutionäre Humanismus seinem Anspruch als globale Leitkultur der Zukunft gerecht werden und wie die gbs auf dieses Ziel hinarbeiten kann. Bei einem guten Essen und einem Vortrag eines Beiratsmitglieds der Stiftung klingt der Abend mit dem Blick über das Rheintal aus.

So, 28. Juni

Alles, was ihr am Vortag erdacht habt, arbeitet ihr am Sonntag auf, bevor ihr eure Ergebnisse den anderen Teilnehmern und dem Stiftungsvorstand präsentiert. Gemeinsam diskutiert ihr über das Potential und die Umsetzbarkeit eurer Ideen. Die besten Vorschläge und Projekte können mit Unterstützung der Stiftung unter eurer leitenden Verantwortung in den kommenden Monaten umgesetzt werden. 

EIN PAAR WORTE

Über die Giordano-Bruno-Stiftung

Die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) ist die Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung im deutschsprachigen Raum. Zahlreiche renommierte Wissenschaftler, Philosophen und Künstler haben sich der gbs angeschlossen. Inzwischen wird die Stiftung von mehr als 10.000 Fördermitgliedern sowie 50 Regional- und Hochschulgruppen unterstützt.

Ziel der gbs ist es, eine tragfähige humanistische, rationale und evidenzbasierte Weltanschauung zu entwickeln und ihr gesellschaftlich zum Durchbruch zu verhelfen. Hinter dieser Zielsetzung steht die Einsicht, dass wir die komplexen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nicht im Vertrauen auf die Traditionen und Vorstellungen der Vergangenheit meistern können. 

Wir benötigen stattdessen ein zeitgemäßes, zukunftsorientiertes Weltbild, das im Einklang mit wissenschaftlichen Forschungsergebnissen steht und das sich in ethischer und politischer Hinsicht konsequent an individuellen Selbstbestimmungsrechten (etwa im Sinne der “Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte”) sowie an den Prinzipien der “offenen Gesellschaft” orientiert: Einen evolutionären Humanismus.

Eine pointierte Zusammenfassung der zentralen Positionen der gbs findet man in der Broschüre “Aufklärung im 21. Jahrhundert” sowie im “Manifest des Evolutionären Humanismus”, das 2005 von Michael Schmidt-Salomon im Auftrag der Stiftung verfasst wurde.

 

Noch Fragen?

Das gbs-Sommerforum stellt eine außergewöhnliche Möglichkeit dar, die Arbeit der zentralen Organisation des modernen Humanismus in Deutschland aus erster Hand kennenzulernen, Gleichgesinnte zu treffen und eigene Ideen und Vorschläge für die Zukunft der Stiftung zu machen. Unter den richtigen Bedingungen eröffnen sich Perspektiven zu einer ggf. deutlich umfassenderen Arbeit im Stiftungsumfeld.

Das gbs-Sommerforum richtet sich insbesondere an junge Menschen, die sich gegenwärtig noch im Studium oder in einer frühen Phase ihrer Karriere befinden. Idealerweise solltest du über ein Grundverständnis für die Arbeit der Stiftung verfügen und dich mit den Ideen des evolutionären Humanismus identifizieren.

Selbstverständlich sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer der vergangenen Jahre herzlich zu einer erneuten Bewerbung eingeladen. Das gbs-Sommerforum strebt allerdings insbesondere danach, jungen Menschen, welche bisher noch keine Möglichkeit zur Teilnahme hatten, die Chance zu bieten die Stiftungsarbeit aus erster Hand kennenzulernen. Deshalb wird bei gleicher Eignung neuen Bewerberinnen und Bewerbern der Vorzug gegeben.

Hotel und Verpflegung vor Ort werden vollständig durch die gbs übernommen. Es kann auch Erstattung der Reisekosten beantragt werden.

Insgesamt werden nicht mehr als 15 Personen zzgl. einiger Vertreter aus dem direkten Umfeld der Stiftung am Sommerforum teilnehmen.

 

Wir analysieren die aktuellen Entwicklungen um die Ausbreitung des Coronavirus aufmerksam. Notfalls werden wir das Sommerforum mit Rücksicht auf ​die Gesundheit der Teilnehmer und behördliche Vorgaben ggf. verschieben müssen. Sämtliche Bewerbungen und Zusagen behalten unter diesen Umständen ihre Gültigkeit. 

Der gbs-Stiftungssitz befindet sich in Oberwesel und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln – Rheinschiene der DB – problemlos zu erreichen. Das Städtchen liegt landschaftlich in einem der schönsten Gebiete in Deutschland – nicht umsonst zählt das obere Mittelrheintal zum UNESCO-Welterbe. So bietet das Stiftungsgelände in der Nähe der Loreley einen phantastischen Panoramablick auf das wunderschön gelegene Rheintal. Der Name „Haus Weitblick“ ist also in doppelter Hinsicht Programm.

Impressionen vom letzten Jahr